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Südafrika Als Herforder Gemeinde habe wir eine Partnerschaft zu zwei Gemeinden in Südafrika, der Ikakgeng Baptist Church, ca. 80 km von Johannesburg entfernt, und der Emmanuel Baptist Church im Township Kwanobuhle der Stadt Uitenhage in der Nähe von Port Elizabeth. Die Kontakte sind entstanden durch die engagierte und mitreißende Mitarbeit der beiden südafrikanischen Pastoren
in unserer Gemeinde. Im Fühjahr 2007 waren Benjamin Ndebele und Chris Dikana für 3 Monate aktiv bei uns, so
dass wir sie und ihre Gemeinden in Südafrika kennen und schätzen gelernt haben.
Die beiden Gemeinden gehören zum schwarzen Baptistenbund in Südafrika, der Baptist Convention of South Africa,
und liegen inmitten zweier armer, großer Townships, inmitten von Elend, Krankheit und Not. Und so sind beide
Gemeinden, obwohl finanzielle Mittel kaum zur Verfügung stehen, auf beeindruckende Weise in ihrem Umfeld
diakonisch aktiv. Es werden Kinder betreut, unterrichtet und ihnen eine warme Mahlzeit gegeben.
Notleidende Familien erhalten monatlich Lebensmittelpakete und es gibt zahlreiche Hilfsangebote für
an AIDS erkrankte Menschen und ihre Familien. So werden schwer Erkrankte im Endstadium von
AIDS zu Hause in ihren armseligen Wellblechhütten in großer Liebe und Aufopferung gepflegt und begleitet
und ihnen so eine große Wertschätzung entgegengebracht.
In der Ikakgeng Baptist Church von Pastor Benjamin Ndebele wird ein Kinderhospiz neu eingerichtet,
da die Zahl der an HIV infizierten und erkrankten Kinder so groß ist, die vielfach nicht ausreichend versorgt
werden und meist nur eine Lebenserwartung von 5 Jahren haben.
Neben diesen sozialdiakonischen Projekten sind die Gottesdienste am Sonntagmorgen die zentralen
Höhepunkte im Gemeindeleben. Sie werden voller Freude, mit viel Gesang und Tanz, einer großen Begeisterung
und Ausstrahlung gefeiert. Durch dieses Zeugnis in Wort und Tat werden immer wieder viele Menschen
angesprochen, die zum christlichen Glauben finden, so dass beide Gemeinden stark wachsen.
Für unsere Herforder Gemeinde bedeuten diese Kontakte zu Christen in einer anderen Kultur und Lebensweise
eine große Bereicherung und Horizonterweiterung. Und sie sind uns eine Herausforderung, unseren Glauben
in unserem Umfeld lebendig zu leben und weiterzugeben.
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